Nachgerechnet

 

 

Sparen mit Spahn

Gesundheitsminister Jens Spahn möchte mit seinem Vorstoß, die Sozialabgaben für bAV-Verträge in der Auszahlphase zu halbieren, die Attraktivität des Produktes steigern. Welchen Effekt diese Maßnahme tatsächlich hat, möchten wir für unseren Beispielfall 35.000 EUR (Single / Einzelveranlagung) betrachten. Wir unterstellen dabei, dass der Sozialabgabenvorteil sowohl für die Einmalauszahlung als auch für die Rentenzahlung gewährt wird.

 

Die Detailanalyse findet Sie hier:

 

Detailanalyse ohne „Spahneffekt“

 

Detailanalyse mit „Spahneffekt“

 

 

In den folgenden Tabellen haben wir die Ergebnisse basierend auf den Garantieleistungen kurz zusammengefasst:

  

 

Fazit:

Die von Jens Spahn vorgeschlagene Reduzierung der Sozialabgaben in der Auszahlphase hat zwar einen positiven Effekt auf die Leistungen der bAV, allerdings ist die Nettoauszahlung aus der bAV für unseren Beispielfall weiterhin niedriger als die Ablaufleistung der Alternativanlage und auch bei der Vorteilhaftigkeitsbeurteilung bzgl. der Rentenzahlung kommt es nur zu geringen Verschiebungen.

Des Weiteren ist nicht abschließend geklärt, wie diese Maßnahme gegenfinanziert wird.